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mit eigenen und allg. Meldungen aus dem Buchhandel

Pressemeldung von Margarete Berg Verlag vom 05.03.2012
Literaturtage  in Solothurn - 18.Mai 2012

Hennig, Nester und Klopfenstein lesen aus ihren 3 üblen Büchern
am 18. Mai im Saal des "Kreuz" ab 22 Uhr (Nocturne).
Weitere Lesungen im Dunkelzelt und in der Altstadt.

Weitere Lesungen
Am Montag, den 21. Mai, 2o Uhr   Lesung in Zürich, Buchhandlung Hirslanden,
Mehr unter www.literatur.ch

Am Dienstag,  den 22. Mai, 19,30 Lesung in Basel  in der Buchhandlung "Bachletten"
Mehr unter www.bachletten.ch


Pressemeldung von buchreport vom 11.03.2012

56% der Schweizer stimmen gegen die Buchpreisbindung
Ein bitterer Tag für die Anhänger fixer Buchpreise: Die Mehrheit der Schweizer hat sich gegen die Buchpreisbindung ausgesprochen.
Kurz nach 14 Uhr lag die erste Hochrechnung vor: Demnach wollten 58% der Schweizer keine festen Preise. Der Kanton Genf habe mit 66% und der Jura gar mit 71% „Ja“ gesagt, in der bevölkerungsmäßig größeren deutschsprachigen Schweiz habe es aber viel mehr Gegner gegeben.
Um 16.30 Uhr lag das Endergebnis vor: Demnach haben in allen 26 Kantonen 56,1% gegen fixe Buchpreise gestimmt.
Auf Anfrage von buchreport.de erklärt Dani Landolf (Foto), Geschäftsführer des Schweizer Buchhändler- und Verlegerverbandes (SBVV), die Niederlage „vor allem in dieser Deutlichkeit“ sei bitter. Jetzt sei das Thema Buchpreisbindung in der Schweiz endgültig vom Tisch. „Uns war es von Anfang an klar, dass es schwer werden könnte, das Gesetz durchzubringen“.
Auf die Frage, ob der Verband bei der Kampagne für fixe Preise Fehler gemacht habe, erklärte Landolf, für eine solche Analyse sei es noch zu früh. Sicher sei, dass man die junge, urbane, eher linksliberale Bevölkerung nicht erreicht habe. „Grundsätzlich hat sich die Branche aber extrem engagiert, es ist ein Ruck durch die Branche gegangen.“
Link zum Artikel vom buchreport vom 11.03.2012


Kommentar zum Börsenvereinartikel vom 12.08.2011
Das Leid des Buchhändlers zu Zeiten von Facebook und sonstigen Social medias

Die Masse der Buchhändler, bzw. die Buchhandlungen haben gerade mal zwischen 50 bis 200 m², Umsatz dementsprechend. Dann meint Herr Landau die Buchhändler sollen sich auch noch eine Fangemeinde bei Facebook, Google, Twitter und XINGeling zulegen, respektive potenzielle Kunden sammeln. eBook-Download-Stationen zulegen, 1x monatlich nen Newsletter aussenden, Lesungen u. Vorträge halten. Alle möglichen Verlagsvorschauen, Leseexemplare und sonst noch jeden Abend ein Bündel Bücher mit nach Hause nehmen um auch diese noch querzulesen. TV und Radio hören und Tageszeitungen nach Nachfragenswerten Bücher durchforsten. Scannerblick für all dies inklusive plus fotografisches Gedächtnis und nen IQ 100 TripleAAA+ sollte selbstverständlich sein.

Ein gut gefülltes Bankkonto und jedes Herzeleid in sich aufnehmen zum Wohle der Kunden, ab und zu mal eine Reklamation mit frohgemutem Mallorca-Urlaubswohlfühllächeln überfreundlichst wegstecken, als ob ich die Bratwurst nur von der falschen Seite angebissen hätte.

Gerne lade ich Sie lieber Herr an den Bodensee zu mir ein, ich habe nur 70m²
Sonst noch etwas Herr Landau?
Link zum Artikel vom Börsenblatt vom 12.08.2011


Kommentar zum Börsenvereinartikel vom 27.03.2011
Macht das Sortiment etwas falsch im E-Book-Geschäft?
 
Herr René Kohl, ich konnt leider nicht heraus finden, ob Sie ebenfalls selbstständig sind und sich damit überhaupt qualifizieren um solche Fragen aufzuwerfen?
Schreiben können Sie natürlich so viel Sie möchten, nur wen interessiert es, den Buchhändler anscheinend weniger.
Herr René Kohl, ich konnte leider nicht heraus finden, ob Sie ebenfalls selbstständig sind und sich damit überhaupt qualifizieren um solche Fragen aufzuwerfen?
Schreiben können Sie natürlich so viel Sie möchten, nur wen interessiert es, den Buchhändler anscheinend weniger. Vielleicht haben Sie es in Ihren doch noch recht jungen Lebensjahren schon vergessen oder wissen es noch gar nicht, das Gleiche hat man den Buchhändlern mit dem Einstieg ins Internet + eShops vor fast 10 Jahren schon einmal empfohlen. Da wurden nicht nur massenweise munter-sinnlos mitunter 5-stellige Summen verbraten für dieses scheinbare Geschäft. Bei KNV, Umbreit oder Libri sich nen Shop besorgt, der auch noch zusätzlich schön-happige 60,- Euro + Mwst. und mehr Monatsgebühren kostet.
Und die Performance junger Herr René Kohl?

Ich würde mal sagen so 50-100 Besucher im Monat, aber eher weniger und einige wenige sicherlich mehr. So rechnen sich dann unsere großen Barsortimenter scheinbar freundlich-gesinnt hoch und erreichen dann durchaus zusammen genommen über alle angeschlossenen Shops vielleicht sogar einige 1.000 Besucher am Tag. Da muss aber deswegen noch kein einziger Internetsurfer etwas gekauft haben. Mir konnte auf Anfrage keiner der 3 Barsortimenter sagen, welche Umsätze im Schnitt drin sind, von wegen, dass man mir wenigstens die Anzahl der verkauften Artikel hätte sagen wollen oder nicht dürfen?
Dass alle großen Marktbegleiter um AMAZON meilenweit von dessen Umsätzen weg sind, muss daher nicht mehr weiter erläutert werden. Kann in der Bibliothek vom Börsenblatt jederzeit nachgelesen werden. Warum dann wiederum Geld verbraten, für Digitales?
Jetzt wo sich das Einkaufen im Internet mittlerweile teilweise durchgesetzt hat auf fast alle Branchen, dann nochmals nen virtuellen Hype nachrennen, der eh nur Internet gehandelt werden kann.
Oder möchten Sie Herr Kohl vielleicht mal kurz erklären, wie man die bessere Beratung für ein eBook anbieten könnte, so dass es der geschätzte Kunde dann im Buchladen kauft?

Vorher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, dieser sog. Hype, den im Großen & Ganzen ja nur AMAZON voran treibt um sich auch gleich noch ne ganze Logistikkette einzusparen, wo angeblich diese am Buch nix mehr verdienen.
Es ist mittlerweile wieder eine Rückbesinnung eingetreten, die gerade kleinere Buchhandlungen wieder Mut machen können. Beratung ist wieder gefragt und die großen Buchhandelsketten hatten erstmals seit vielen Jahren einiges weniger an Kundschaft in den letzten Monaten im Jahr 2010 zu konstatieren.
Link zum Artikel vom Börsenblatt vom 27.03.2011

Börsenblatt Pressemeldung vom 26.01.2011

Kommission: Keine Preisbindung im Internet
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Schweizer Ständerats bleibt dabei: Gestern votierte das Gremium erneut dafür, den Internethandel aus dem geplanten Preisbindungsgesetz herauszunehmen - mit acht zu drei Stimmen und einer Enthaltung.

"Wir betrachten das aber nicht als Niederlage", so Dani Landolf vom Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV); das Ergebnis sei ausgefallen wie erwartet und habe nur Empfehlungscharakter für den Ständerat. Landolf: "Unser Vorhaben hat dort nach wie vor gute Chancen." Mit einer Entscheidung rechnet er im März.


LuuReport Pressemeldung vom 11.09.2010

LuuReport Zwanzig10_02
Die zweite Ausgabe des LuuReport zeigt sich in neuer Gestaltung, würdig für das fünfjährige Jubliäum. Arthur Huber, der kreative Kopf hinter LuuBooks strahlt von der Titelseite.
Lesen Sie die Geschichten von den Büchern, Büchermachern und einem Musikproject.

LuuReport Zwanzig10_02, die 2. Ausgabe eines Kundenmagazins über Kleinverlage bei LuuBooks Aus dem Inhalt:
LuuBooks hat Geburtstag und 400 Kleinverlage feiern mit.

Treffpunkt Sansibar
ist der letzte Band der Korongo Reihe. A. Wallis Lloyd im Interview

Bücher vonne Ruhr für die einmaligen Ruhris: Ein Verleger erzählt von sich und seiner Verwurzelung.

Wiltrud's Global Acoustic Project
Ein interesantes Gespräch und eine neue Audio-CD in 8 Sprachen gesungen und doch hier zu Hause.

Zum Anschauen und Downloaden hier klicken


LuuReport Pressemeldung vom 06.09.2010

5 Jahre LuuBooks = 5 Jahre Engagement für kleine Verlage
Auch kleine Verlage machen gute, lesenswerte Bücher. Leider wird das von den wenigsten Buchhandlungen wahrgenommen und ohne Präsenz in den Buchhandlungen und Internetshops ist es für ein Buch fast nicht möglich seine Leserinnen und Leser zu finden.
Dies ist Arthur Huber ins Auge gestochen und er hat die Internetplattform www.LuuBooks.de  eröffnet. Mit dieser Plattform gibt der den kleineren, weniger bekannten Verlagen und deren Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bei einer breiten Öffentlichkeit bekannter zu werden.
Bei dem ist es nicht geblieben. Laufend versucht er mit viel Engagement und beträchtlichen Investitionen von Zeit und Geld die Verlagsprodukte auch in den Handel zu bringen und somit auch den Buchhandlungen zusätzliche, umsatzträchtige Nischen zu verschaffen. Das begann damit, dass er nebst der Internetplattform auch eine leistungsfähige Auslieferung für die nun rund 400 Kleinverlage eingerichtet hat. Zusätzlich wurden Verlagsvertreter eingestellt, die die Bücher vor Ort anbieten. Dieses Netz wird laufend erweitert.

Damit die Verlage auch in der Schweiz angeboten werden ist er eine Kooperation mit dem Verlags-Service Imfeld eingegangen. Vom Verlags-Service aus wird die Schweiz mit den von LuuBooks betreuten Verlagen beliefert und hier unter www.LuuBooks.ch angeboten. Somit kann den Verlagen ein rundum-sorglos Paket angeboten werden.
Das jüngste Kind von Arthur Hubers Unternehmung ist die „Buchhandlung am See“ in Langenargen. Mit diesem Laden hat er eine weitere Möglichkeit geschaffen die Bücher aus „seinen“ Verlagen der Kundschaft direkt vorzustellen und anzubieten.

Arthur Huber hat für sein Tun und Wirken für die „vernachlässigten“ Verlage und Bücher meine volle Hochachtung. Ich gratuliere LuuBooks zum 5-jährigen Jubiläum und wünsche mir, dass es so erfolgreich weitergeht und auch die Buchhandlungen merken, dass sich ein Einsatz für die kleineren Verlage durchaus lohnt.

Ernst Imfeld
Verlags-Service, Alpnach (Schweiz)


LuuReport Pressemeldung vom 25.07.2010

Der LuuReport ist das neue Kundenmagazin von LuuBooks. Es wird regelmässig in einer online Ausgabe über Bücher, Autorinnen und Autoren, Verlage und Veranstaltungen berichten.

Lesen Sie die Geschichten von den Menschen und Büchern.

LuuReport Zwanzig10_01, Erste Ausgabe einer Zeitung über Kleinverlage bei LuuBooks Aus dem Inhalt:
Dem Leben neue Impulse geben: Interview mit Imke Müller über ihr Buch Zurück BLICKEN vorwärts SCHREITEN, aus dem Erfahrungsschatz einer Homöopathin

Der Keenote Günther J. Schulz über seinen Roman und den neuen Open Mind Publisher Verlag

Edition Hochfeld Porträt eines Verlages und seiner Erfolgsgeschichte

LuuBooks ... wie alles begann.

Zum Anschauen und Downloaden hier klicken



Pressemeldung vom 11.05.2010
Verlagsauslieferung bei LuuBooks mit über 400 Kleinverlagen!

Offiziell kann der Shop von www.LuuBooks.ch zwar noch nicht sein 5-jähriges Bestehen feiern, aber eine doch sehr große Anzahl vertretener Kleinverlage, zurzeit über 400!
Dies ist doch fast schon eine kleine Erfolgsgeschichte wert, wenn man bedenkt wie alles angefangen hat. Vor fast 5 Jahren war praktisch kein einziger Artikel im Angebot und dennoch hatten wir schon nach 4 Wochen einen Besucherschnitt von über 200 pro Tag auf www.LuuBooks.de . Dieser ist mittlerweile in Spitzenzeiten auf über 80.000 Besucher im Monat gestiegen. Steigende Besucherzahlen hatten wir kurze Zeit später auch von Kleinverlagen, die auf unser Angebot aufmerksam wurden und sich mit diesem etwas näher befasst haben, bzw. sich ein Angebot für Verlagsauslieferung erstellen ließen.

Dann nach nur 2 Jahren konnten wir endlich einen kompetenten Partner auch in der Schweiz finden und dies gleich mit einen der bekanntesten überhaupt in dieser Branche (auch für Deutschland), Ernst Imfeld in Sarnen, der unter anderem fast 10 Jahre das Schweizer Buchzentrum leitete und sich fast zur gleichen Zeit selbstständig machte wie wir um ebenfalls eine Verlagsauslieferung für Kleinverlage anzubieten. Diese besteht nun schon seit über 3 Jahren sehr erfolgreich, so dass wir auch Verlagsauslieferungen für die Schweiz mit anbieten konnten. Und genau dieses Angebot, das wir in über 5 Jahren seit Bestehen von LuuBooks e.K. ständig ausgebaut haben möchten wir hier kurz erläutern und natürlich welche Anfangsidee bezüglich Verlagsauslieferer für Kleinverlage dies war.

Nach über 1-jähriger Vorarbeit, aber auch schon viele Jahre vorher, mussten wir immer wieder feststellen, dass sich so manche Bücher weder in einem Online-Shop und in einer Buchhandlung schon überhaupt nicht bestellen ließen. Bei Anfragen in Buchhandlungen hieß es dann mit notorischer Einmütigkeit und egal in welche wir gingen, nicht lieferbar oder dieses Buch gibt es nicht! Und dies obwohl diese im VLB die Bücher auf dem Bildschirm sahen und wir mit einem verstohlenen Seitenblick ebenfalls. Gründe gibt es natürlich noch einige andere, warum die Buchhändler diese Bücher nicht gerne bestellen. Erstens haben sie selbst genügend im Regal stehen, die gerne vorher verkauft werden möchten und so mancher Kunde lässt sich dahin gehend überreden. Anderseits tun sich immer noch viele Buchhändler mit dem Suchen & finden im Internet schwer. Ein Hauptgrund ist jedoch sehr oft eine fehlende Verlagsauslieferung. Die Verlagsauslieferung sichert den Buchhandlungen einen Mindestrabatt ein, der oft von den Kleinverlagen nicht eingehalten wird, dies meist auch aus Unwissenheit.

Unsere Intention war von Anfang an und ist es heute noch, es kann nicht sein, dass meist immer nur einer an dieser Kleinverlagen verdient, das ist die jeweilige Druckerei und sonst meistens niemand! So boten wir schon zur Gründerzeit vor fast 5 Jahren auch eine Verlagsauslieferung an, mit Erfolg!


Pressemeldung vom 09.04.2008 (Auszug)
Offener Brief der Schweizer unabhängigen Buchhändler

Zürich, 9. April 2008

Download als .doc

Die Zukunft des Buches in der Schweiz ist gefährdet

Der unabhängige, breit und tief gefächerte Buchhandel spielt für die Grundversorgung des Landes mit Bildung und Kultur eine eminent wichtige Rolle.  Diese bedeutende Funktion des qualitativ orientierten Buchhandels genoss und genießt seitens des Bundesrates anscheinend minimale Wertschätzung. Denn durch die Abschaffung der Buchpreisbindung - unter der sattsam bekannten Ideologie völlig deregulierter Märkte – ist die landesweite Versorgung zu gleichen Bedingungen mit dem Bildungsgut „Buch“ erheblich gefährdet.

Auswirkung nach dem Wegfall der Buchpreisbindung

Nach dem Wegfall der Buchpreisbindung im vergangenen Jahr lösten die großen Discounter mittels Dumpingpreisen bei populärer Massenliteratur einen kurzfristigen Kaufrausch aus.

Parallel zu den Preissenkungen bei den Mainstream-Titeln verteuerten sich die Preise bei Büchern, die nicht so massentauglich sind. Dies betraf vor allem anspruchsvolle Literatur und Sachbücher – ein großer Nachteil für Schüler, Studenten und Forscher.

Im selben Fahrwasser konfrontierten Bibliotheken auf Druck der öffentlichen Hand den kleinen und mittleren Buchhandel mit exzessiven Rabattforderungen, die nur noch für den Großhandel erfüllbar sind - zu Lasten der Existenzsicherung des qualitätsorientierten Buchhandels mit Fachpersonal in Quartieren, Vorstädten und auf dem Land.
Allein in den vier Monaten mussten drei Mitgliedsbuchhandlungen des VUKB trotz guter Konjunkturlage schließen. Die „Geiz ist geil“-Mentalität zeigt erste Früchte.

Die Konjunkturlage wird sich u.a. dank Bankenkrise abschwächen und keine weiteren „Harry Potters“ werden demnächst gute Umsätze generieren. Spätestens dann gelangen viele Buchhandlungen unter dermaßen großen Margen- und Preisdruck, dass  Schließungen  oder Übernahmen durch Buchhandels-Ketten unvermeidlich sind.

Die Fachkompetenz des Buchhandels in der Zukunft

Der VUKB evaluiert neue Marketing- und Einkaufs-Konzepte. Diese Maßnahmen werden zum Überleben aber nicht reichen. Daher verlangt der VUKB von den Behörden und Öffentlichkeit eine Mitbeteiligung für die Gewährleistung einer gesicherten Versorgung mit Literatur und Sachbüchern zu volkswirtschaftlich vernünftigen Bedingungen.

So wie Theater, Film und Musik benötigt das Buch finanzielle Förderung und Unterstützung durch:
- Steuerermäßigungen bzw. weiterhin tieferer MWST-Satz für Bücher
- Subventionen
- Abnahmegarantien durch öffentliche Institutionen
- Anderweitige Unterstützung und Förderung

Die Gründe für die Forderung:

1.
Die Handelsmargen im unabhängigen Buchhandel sind nicht mehr existenzsichernd – zu Lasten der Eigentümer und sehr vieler Arbeitsplätze. Die Folge ist die Ausdünnung des Buchhandelsnetzes in weiten Teilen des Landes – zu Lasten vieler Menschen abseits der Ballungszentren.

2.
Ein deregulierter Buchmarkt bedeutet Wühltische mit Stapeln von Büchern meist bescheidenen  Qualitätsanspruches.  Das hochwertige Sachbuch und Literatur mit gehobenen Ansprüchen wird drastisch teurer und - da für Discounter unattraktiv – für große Bevölkerungsteile nur noch mühsam zu besorgen sein.

3.
Die Erfahrungen bei anderen Medien bestätigen die Forderung. Die öffentlich-rechtlichen Sender (mit Bildungs- und Kulturauftrag)  hätten ohne staatliche Unterstützung keine Chance gegen das Privatfernsehen- und Radio mit konsum- und unterhaltungsorientierter Kost. Genau dasselbe Szenario ist zu erwarten, wenn nur noch Buchdiscounter das Angebot nach marktwirtschaftlichen Kriterien bestimmen. Der Weg zum nächsten guten Buch wird für junge und erwachsene Leser weiter und teurer.

4.
Ausgerechnet im Zeitalter des Funktionalen Analphabetismus, der Lese- und Sprachschwäche und schwindenden Kommunikationskompetenz, die die Lehrkräfte und Behörden Kopfzerbrechen bereiten, wird von der Buchkultur erwartet, in einem kurzsichtigen und gewinnorientierten Markt bestehen zu müssen - selbstverständlich gekoppelt mit der Erwartung, das Angebot und die Nähe zum Lesenden zu optimieren. Ein Ding der Unmöglichkeit wie Erfahrungen aus den USA, Großbritannien oder Frankreich zeigen.

Fazit:

Um auch in der Zukunft in der Schweiz ein reichhaltiges Buchangebot zu vernünftigen Preisen in der Stadt und auf dem Land garantieren zu können, ist Handlungsbedarf angesagt und der Anspruch deutlich gemacht, dass Bund, Kantone, Bildungsinstitute wie auch örtliche Behörden den Buchhandel im Sinne einer Kulturförderung analog wie in anderen Kulturdisziplinen (Film, Musik und Theater) unterstützen müssen.

Der Verein der unabhängigen Buchhandlungen der Schweiz (VUKB) fordert eine breit geführte Diskussion und unterstützt dabei den Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband SBVV in seinem Bemühen für die blühende Buchbranche.

 

Pressemeldung vom 17.01.2008
3. Buchmesse Olten wird geplant

Am Sonntag, 14. Oktober, ging die 2. Buchmesse Olten im Stadttheater mit einem Rekordtag zu Ende. Aussteller und Organisatoren ziehen nach den vier Tagen mehrheitlich ein positives Fazit, auch wenn die hohe Besucherzahl aus dem Vorjahr nicht ganz erreicht werden konnte.

«In der zweiten Herbstferienwoche waren sehr viele Leute weg, das haben wir gespürt», sagt Sandra Näf, Geschäftsführerin der Buchmesse Olten. Vor allem am Donnerstag und am Freitag lagen die Besucherzahlen hinter denjenigen des Vorjahres zurück. Doch am Samstag und vor allem am Sonntag war der Andrang wie bei der Premiere 2006 sehr gross. Mehr noch: Der gestrige Sonntag war in Bezug auf den Besucherstrom ein absoluter Rekordtag. Dennoch wurden an den vier Tagen insgesamt rund 800 Eintritte weniger registriert als im Vorjahr (4000). «Wir sind mit den Verkäufen aber zufrieden», bilanzierte Fred Stähli vom Buchhaus Lüthy (Solothurn) kurz nach Messeschluss. Die genauen Zahlen liegen zwar noch nicht vor, aber sie dürften nicht weit unter denjenigen des Vorjahres liegen. Bei den Kleinverlagen gibt es ein ähnliches Bild. Einige, wie etwa der Oltner Verlag Textwerkstatt, legten gegenüber der Premiere sogar massiv zu. Die Verlage messen ihr Engagement aber nicht nur in Verkaufszahlen, sondern in Kontakten. In dieser Hinsicht habe sich die Buchmesse gelohnt, ist unisono die Meinung der Aussteller.

Auch die ersten Rückmeldungen der Sponsoren, vorab der Baloise Bank SoBa, seien positiv, sagt Sandra Näf. Auf grosse Resonanz stiess der Solothurner Abend vom Samstag, wo es literarische und kulinarische Solothurner Spezialitäten gab. Angeführt wurden die einheimischen Autorinnen und Autoren vom Oltner Alex Capus, der direkt von der Frankfurter an die Oltner Buchmesse gekommen war. Seine Präsenz zeigt, wie wichtig die «kleine Messe» selbst für bestandene Autoren ist. Ebenfalls positiv aufgefallen sind die eingeführten Lesungen. Selbst unbekannte Autoren lockten jeweils eine kleine Schar von interessierten Zuhörern an. Zum festen Bestandteil der Buchmesse Olten gehört der Matinee-Talk vom Sonntag. Unter der Leitung von Radio-Mann Ruedi Josuran diskutierten heuer Lisbeth Arnold, Bäuerin, Mundartdichterin und Jodlerin, sowie Ivo Kummer, Direktor Filmtage Solothurn. Die 3. Buchmesse Olten wird nach Auskunft der Organisatoren bereits geplant. Das Datum stehe in Absprache mit dem Stadttheater fest, so Sandra Näf. Die Buchmesse 2008 wird also voraussichtlich in der letzten Oktoberwoche im Stadttheater und Konzertsaal Olten über die Bühne gehen. «In den nächsten Wochen werden wir Gespräche mit den beteiligten Partnern führen», sagt die Geschäftsführerin.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsführerin der Buchmesse Olten Sandra Näf-Frei, Mobile +41 (0)79 315 46 30 www.Buchmesse-Olten.ch


Pressemeldung (Autoren Solidarität) vom 15.08.2007
Verlage als Dienstleister in der Buchherstellung
Wie der Autor/in zum Verlag kommt, zu Geld und zu Ruhm
Die Problematik um die Selbstzahlerverlage (Druckkostenzuschussverlage).
Ein kurzer Report aus der Verbandszeitung der österr. Autoren.
PDF als Download


Pressemitteilung
vom 10.07.2007
Wieviele Bücher gibt es?
Sehr wenige! So muss die Antwort lauten wenn man sich die Rezensionen in den Zeitungen ansieht. Es werden überall dieselben Bücher von denselben Autoren aus denselben Verlagen besprochen. Gibt es wirklich nicht mehr? Ist die Bücherlandschaft so klein?

Nein, überhaupt nicht. Die Verlagslandschaft ist äusserst vielfältig. Nebst den Konzernen gibt es eine Vielfalt an Klein- und Kleinstverlagen – nur, sie werden nicht wahrgenommen. Nicht weil sie schlechte Bücher machen – sondern weil Ihnen der finanzielle Werbepower fehlt. Mit viel Engagement und Enthusiasmus bringen solche Verlegerinnen und Verleger Werke auf den Markt die das Salz in der Suppe der Lese- und Genusslandschaft zwischen zwei Deckeln sind. Es wäre an der Zeit auch diese Verlage wahrzunehmen und den Leserinnen und Lesern näherzubringen bzw. deren Produktionen.

Viele dieser Verlage fristen unverdient ein Nischendasein. Sie bringen versteckte Trouvaillen auf den Markt, die eigentlich gar nicht versteckt sein dürften wie zum Beispiel der Bieler Verlag „die Brotsuppe“ (www.diebrotsuppe.com) oder der Textwerkstatt-Verlag dessen burn-out Titel „In den Krallen des Raubvogels“ in der Schweiz klammheimlich mehr als 10'000 mal verkauft wurde (www.verlag-textwerkstatt.ch). Der Bilderbuchverlag von Bettina Cramm in Lüneburg, die wunderbare Kinderbücher und auch satirische Kunst herstellt oder wer spricht über den Gugis-Verlag in Lahr dessen Hörbücher qualitativ wie inhaltlich zum Besten gehört, das auf dem Markt zu finden ist (www.gugis-hoerbuecher.de). Die Liste liesse sich bis fast zur Unendlichkeit verlängern.

Diese Vielfalt in der Verlagslandschaft muss erhalten bleiben. Sie bewahrt davor, dass alles in einem Einheitsbrei versinkt und ist Garant dafür, dass die Bücherlandschaft vielfältig bleibt.

Noch gibt es wenige, die sich dessen bewusst sind und gezielt Bücher aus solchen Klein- Kleinst- und Nischenverlagen rezensieren. Hoffentlich kommt dieses Bewusstsein nicht erst, wenn es zu spät ist und Leserinnen und Leser nur noch aus den hunderttausender Auflagen der Buchkonzerne auswählen können.

Die Zeichen der Zeit erkannt hat der Internet-Shop www.luubooks.ch . Er bietet viele Bücher aus solchen Kleinverlagen an. Titel die sonst fast nicht auffindbar sind und somit einem breiten Publikum nicht zugänglich.

Ernst Imfeld, Verlags-Service


Pressemeldung vom 02.05.2007

Schweizer Bundesrat fegt Preisbindung vom Tisch
Wie der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) soeben meldet, hat der Schweizer Bundesrat die Ausnahmeregelung "aus übergeordneten Gründen im Sinne von Artikel 8 des Kartellgesetzes verweigert." Weltbild-Chef Carel Halff bedauert die Entscheidung.

Börsenverein hofft auf Buchpreisbindungsgesetz in der Schweiz
Börsenverein hofft auf Buchpreisbindungsgesetz in der Schweiz Mit Bedauern und Unverständnis reagiert der Börsenverein auf den Fall der Preisbindung für Bücher in der deutschsprachigen Schweiz. „Diese Entscheidung ist insbesonders kulturpolitisch ein falsches Signal“, sagt Vorsteher Gottfried Honnefelder.
Samstag, 25. Mai 2013 5581656 Zugriffe seit Dienstag, 15. Mai 2007
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