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LuuReport Pressemeldung vom 25.07.2010
Der LuuReport ist das neue Kundenmagazin von LuuBooks. Es wird regelmässig in einer online Ausgabe über Bücher, Autorinnen und Autoren, Verlage und Veranstaltungen berichten.

Lesen Sie die Geschichten von den Menschen und Büchern.

LuuReport Zwanzig10_01, Erste Ausgabe einer Zeitung über Kleinverlage bei LuuBooks Aus dem Inhalt:
Dem Leben neue Impulse geben: Interview mit Imke Müller über ihr Buch Zurück BLICKEN vorwärts SCHREITEN, aus dem Erfahrungsschatz einer Homöopathin

Der Keenote Günther J. Schulz über seinen Roman und den neuen Open Mind Publisher Verlag

Edition Hochfeld Porträt eines Verlages und seiner Erfolgsgeschichte

LuuBooks ... wie alles begann.

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Pressemeldung vom 11.05.2010
Verlagsauslieferung bei LuuBooks mit über 400 Kleinverlagen!

Offiziell kann der Shop von www.LuuBooks.ch zwar noch nicht sein 5-jähriges Bestehen feiern, aber eine doch sehr große Anzahl vertretener Kleinverlage, zurzeit über 400!
Dies ist doch fast schon eine kleine Erfolgsgeschichte wert, wenn man bedenkt wie alles angefangen hat. Vor fast 5 Jahren war praktisch kein einziger Artikel im Angebot und dennoch hatten wir schon nach 4 Wochen einen Besucherschnitt von über 200 pro Tag auf www.LuuBooks.de . Dieser ist mittlerweile in Spitzenzeiten auf über 80.000 Besucher im Monat gestiegen. Steigende Besucherzahlen hatten wir kurze Zeit später auch von Kleinverlagen, die auf unser Angebot aufmerksam wurden und sich mit diesem etwas näher befasst haben, bzw. sich ein Angebot für Verlagsauslieferung erstellen ließen.

Dann nach nur 2 Jahren konnten wir endlich einen kompetenten Partner auch in der Schweiz finden und dies gleich mit einen der bekanntesten überhaupt in dieser Branche (auch für Deutschland), Ernst Imfeld in Sarnen, der unter anderem fast 10 Jahre das Schweizer Buchzentrum leitete und sich fast zur gleichen Zeit selbstständig machte wie wir um ebenfalls eine Verlagsauslieferung für Kleinverlage anzubieten. Diese besteht nun schon seit über 3 Jahren sehr erfolgreich, so dass wir auch Verlagsauslieferungen für die Schweiz mit anbieten konnten. Und genau dieses Angebot, das wir in über 5 Jahren seit Bestehen von LuuBooks e.K. ständig ausgebaut haben möchten wir hier kurz erläutern und natürlich welche Anfangsidee bezüglich Verlagsauslieferer für Kleinverlage dies war.

Nach über 1-jähriger Vorarbeit, aber auch schon viele Jahre vorher, mussten wir immer wieder feststellen, dass sich so manche Bücher weder in einem Online-Shop und in einer Buchhandlung schon überhaupt nicht bestellen ließen. Bei Anfragen in Buchhandlungen hieß es dann mit notorischer Einmütigkeit und egal in welche wir gingen, nicht lieferbar oder dieses Buch gibt es nicht! Und dies obwohl diese im VLB die Bücher auf dem Bildschirm sahen und wir mit einem verstohlenen Seitenblick ebenfalls. Gründe gibt es natürlich noch einige andere, warum die Buchhändler diese Bücher nicht gerne bestellen. Erstens haben sie selbst genügend im Regal stehen, die gerne vorher verkauft werden möchten und so mancher Kunde lässt sich dahin gehend überreden. Anderseits tun sich immer noch viele Buchhändler mit dem Suchen & finden im Internet schwer. Ein Hauptgrund ist jedoch sehr oft eine fehlende Verlagsauslieferung. Die Verlagsauslieferung sichert den Buchhandlungen einen Mindestrabatt ein, der oft von den Kleinverlagen nicht eingehalten wird, dies meist auch aus Unwissenheit.

Unsere Intention war von Anfang an und ist es heute noch, es kann nicht sein, dass meist immer nur einer an dieser Kleinverlagen verdient, das ist die jeweilige Druckerei und sonst meistens niemand! So boten wir schon zur Gründerzeit vor fast 5 Jahren auch eine Verlagsauslieferung an, mit Erfolg!


Pressemeldung vom 09.04.2008 (Auszug)
Offener Brief der Schweizer unabhängigen Buchhändler

Zürich, 9. April 2008

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Die Zukunft des Buches in der Schweiz ist gefährdet

Der unabhängige, breit und tief gefächerte Buchhandel spielt für die Grundversorgung des Landes mit Bildung und Kultur eine eminent wichtige Rolle.  Diese bedeutende Funktion des qualitativ orientierten Buchhandels genoss und genießt seitens des Bundesrates anscheinend minimale Wertschätzung. Denn durch die Abschaffung der Buchpreisbindung - unter der sattsam bekannten Ideologie völlig deregulierter Märkte – ist die landesweite Versorgung zu gleichen Bedingungen mit dem Bildungsgut „Buch“ erheblich gefährdet.

Auswirkung nach dem Wegfall der Buchpreisbindung

Nach dem Wegfall der Buchpreisbindung im vergangenen Jahr lösten die großen Discounter mittels Dumpingpreisen bei populärer Massenliteratur einen kurzfristigen Kaufrausch aus.

Parallel zu den Preissenkungen bei den Mainstream-Titeln verteuerten sich die Preise bei Büchern, die nicht so massentauglich sind. Dies betraf vor allem anspruchsvolle Literatur und Sachbücher – ein großer Nachteil für Schüler, Studenten und Forscher.

Im selben Fahrwasser konfrontierten Bibliotheken auf Druck der öffentlichen Hand den kleinen und mittleren Buchhandel mit exzessiven Rabattforderungen, die nur noch für den Großhandel erfüllbar sind - zu Lasten der Existenzsicherung des qualitätsorientierten Buchhandels mit Fachpersonal in Quartieren, Vorstädten und auf dem Land.
Allein in den vier Monaten mussten drei Mitgliedsbuchhandlungen des VUKB trotz guter Konjunkturlage schließen. Die „Geiz ist geil“-Mentalität zeigt erste Früchte.

Die Konjunkturlage wird sich u.a. dank Bankenkrise abschwächen und keine weiteren „Harry Potters“ werden demnächst gute Umsätze generieren. Spätestens dann gelangen viele Buchhandlungen unter dermaßen großen Margen- und Preisdruck, dass  Schließungen  oder Übernahmen durch Buchhandels-Ketten unvermeidlich sind.

Die Fachkompetenz des Buchhandels in der Zukunft

Der VUKB evaluiert neue Marketing- und Einkaufs-Konzepte. Diese Maßnahmen werden zum Überleben aber nicht reichen. Daher verlangt der VUKB von den Behörden und Öffentlichkeit eine Mitbeteiligung für die Gewährleistung einer gesicherten Versorgung mit Literatur und Sachbüchern zu volkswirtschaftlich vernünftigen Bedingungen.

So wie Theater, Film und Musik benötigt das Buch finanzielle Förderung und Unterstützung durch:
- Steuerermäßigungen bzw. weiterhin tieferer MWST-Satz für Bücher
- Subventionen
- Abnahmegarantien durch öffentliche Institutionen
- Anderweitige Unterstützung und Förderung

Die Gründe für die Forderung:

1.
Die Handelsmargen im unabhängigen Buchhandel sind nicht mehr existenzsichernd – zu Lasten der Eigentümer und sehr vieler Arbeitsplätze. Die Folge ist die Ausdünnung des Buchhandelsnetzes in weiten Teilen des Landes – zu Lasten vieler Menschen abseits der Ballungszentren.

2.
Ein deregulierter Buchmarkt bedeutet Wühltische mit Stapeln von Büchern meist bescheidenen  Qualitätsanspruches.  Das hochwertige Sachbuch und Literatur mit gehobenen Ansprüchen wird drastisch teurer und - da für Discounter unattraktiv – für große Bevölkerungsteile nur noch mühsam zu besorgen sein.

3.
Die Erfahrungen bei anderen Medien bestätigen die Forderung. Die öffentlich-rechtlichen Sender (mit Bildungs- und Kulturauftrag)  hätten ohne staatliche Unterstützung keine Chance gegen das Privatfernsehen- und Radio mit konsum- und unterhaltungsorientierter Kost. Genau dasselbe Szenario ist zu erwarten, wenn nur noch Buchdiscounter das Angebot nach marktwirtschaftlichen Kriterien bestimmen. Der Weg zum nächsten guten Buch wird für junge und erwachsene Leser weiter und teurer.

4.
Ausgerechnet im Zeitalter des Funktionalen Analphabetismus, der Lese- und Sprachschwäche und schwindenden Kommunikationskompetenz, die die Lehrkräfte und Behörden Kopfzerbrechen bereiten, wird von der Buchkultur erwartet, in einem kurzsichtigen und gewinnorientierten Markt bestehen zu müssen - selbstverständlich gekoppelt mit der Erwartung, das Angebot und die Nähe zum Lesenden zu optimieren. Ein Ding der Unmöglichkeit wie Erfahrungen aus den USA, Großbritannien oder Frankreich zeigen.

Fazit:

Um auch in der Zukunft in der Schweiz ein reichhaltiges Buchangebot zu vernünftigen Preisen in der Stadt und auf dem Land garantieren zu können, ist Handlungsbedarf angesagt und der Anspruch deutlich gemacht, dass Bund, Kantone, Bildungsinstitute wie auch örtliche Behörden den Buchhandel im Sinne einer Kulturförderung analog wie in anderen Kulturdisziplinen (Film, Musik und Theater) unterstützen müssen.

Der Verein der unabhängigen Buchhandlungen der Schweiz (VUKB) fordert eine breit geführte Diskussion und unterstützt dabei den Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband SBVV in seinem Bemühen für die blühende Buchbranche.

 

Pressemeldung vom 17.01.2008
3. Buchmesse Olten wird geplant

Am Sonntag, 14. Oktober, ging die 2. Buchmesse Olten im Stadttheater mit einem Rekordtag zu Ende. Aussteller und Organisatoren ziehen nach den vier Tagen mehrheitlich ein positives Fazit, auch wenn die hohe Besucherzahl aus dem Vorjahr nicht ganz erreicht werden konnte.

«In der zweiten Herbstferienwoche waren sehr viele Leute weg, das haben wir gespürt», sagt Sandra Näf, Geschäftsführerin der Buchmesse Olten. Vor allem am Donnerstag und am Freitag lagen die Besucherzahlen hinter denjenigen des Vorjahres zurück. Doch am Samstag und vor allem am Sonntag war der Andrang wie bei der Premiere 2006 sehr gross. Mehr noch: Der gestrige Sonntag war in Bezug auf den Besucherstrom ein absoluter Rekordtag. Dennoch wurden an den vier Tagen insgesamt rund 800 Eintritte weniger registriert als im Vorjahr (4000). «Wir sind mit den Verkäufen aber zufrieden», bilanzierte Fred Stähli vom Buchhaus Lüthy (Solothurn) kurz nach Messeschluss. Die genauen Zahlen liegen zwar noch nicht vor, aber sie dürften nicht weit unter denjenigen des Vorjahres liegen. Bei den Kleinverlagen gibt es ein ähnliches Bild. Einige, wie etwa der Oltner Verlag Textwerkstatt, legten gegenüber der Premiere sogar massiv zu. Die Verlage messen ihr Engagement aber nicht nur in Verkaufszahlen, sondern in Kontakten. In dieser Hinsicht habe sich die Buchmesse gelohnt, ist unisono die Meinung der Aussteller.

Auch die ersten Rückmeldungen der Sponsoren, vorab der Baloise Bank SoBa, seien positiv, sagt Sandra Näf. Auf grosse Resonanz stiess der Solothurner Abend vom Samstag, wo es literarische und kulinarische Solothurner Spezialitäten gab. Angeführt wurden die einheimischen Autorinnen und Autoren vom Oltner Alex Capus, der direkt von der Frankfurter an die Oltner Buchmesse gekommen war. Seine Präsenz zeigt, wie wichtig die «kleine Messe» selbst für bestandene Autoren ist. Ebenfalls positiv aufgefallen sind die eingeführten Lesungen. Selbst unbekannte Autoren lockten jeweils eine kleine Schar von interessierten Zuhörern an. Zum festen Bestandteil der Buchmesse Olten gehört der Matinee-Talk vom Sonntag. Unter der Leitung von Radio-Mann Ruedi Josuran diskutierten heuer Lisbeth Arnold, Bäuerin, Mundartdichterin und Jodlerin, sowie Ivo Kummer, Direktor Filmtage Solothurn. Die 3. Buchmesse Olten wird nach Auskunft der Organisatoren bereits geplant. Das Datum stehe in Absprache mit dem Stadttheater fest, so Sandra Näf. Die Buchmesse 2008 wird also voraussichtlich in der letzten Oktoberwoche im Stadttheater und Konzertsaal Olten über die Bühne gehen. «In den nächsten Wochen werden wir Gespräche mit den beteiligten Partnern führen», sagt die Geschäftsführerin.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsführerin der Buchmesse Olten Sandra Näf-Frei, Mobile +41 (0)79 315 46 30 www.Buchmesse-Olten.ch


Pressemeldung (Autoren Solidarität) vom 15.08.2007
Verlage als Dienstleister in der Buchherstellung
Wie der Autor/in zum Verlag kommt, zu Geld und zu Ruhm
Die Problematik um die Selbstzahlerverlage (Druckkostenzuschussverlage).
Ein kurzer Report aus der Verbandszeitung der österr. Autoren.
PDF als Download


Pressemitteilung
vom 10.07.2007
Wieviele Bücher gibt es?
Sehr wenige! So muss die Antwort lauten wenn man sich die Rezensionen in den Zeitungen ansieht. Es werden überall dieselben Bücher von denselben Autoren aus denselben Verlagen besprochen. Gibt es wirklich nicht mehr? Ist die Bücherlandschaft so klein?

Nein, überhaupt nicht. Die Verlagslandschaft ist äusserst vielfältig. Nebst den Konzernen gibt es eine Vielfalt an Klein- und Kleinstverlagen – nur, sie werden nicht wahrgenommen. Nicht weil sie schlechte Bücher machen – sondern weil Ihnen der finanzielle Werbepower fehlt. Mit viel Engagement und Enthusiasmus bringen solche Verlegerinnen und Verleger Werke auf den Markt die das Salz in der Suppe der Lese- und Genusslandschaft zwischen zwei Deckeln sind. Es wäre an der Zeit auch diese Verlage wahrzunehmen und den Leserinnen und Lesern näherzubringen bzw. deren Produktionen.

Viele dieser Verlage fristen unverdient ein Nischendasein. Sie bringen versteckte Trouvaillen auf den Markt, die eigentlich gar nicht versteckt sein dürften wie zum Beispiel der Bieler Verlag „die Brotsuppe“ (www.diebrotsuppe.com) oder der Textwerkstatt-Verlag dessen burn-out Titel „In den Krallen des Raubvogels“ in der Schweiz klammheimlich mehr als 10'000 mal verkauft wurde (www.verlag-textwerkstatt.ch). Der Bilderbuchverlag von Bettina Cramm in Lüneburg, die wunderbare Kinderbücher und auch satirische Kunst herstellt oder wer spricht über den Gugis-Verlag in Lahr dessen Hörbücher qualitativ wie inhaltlich zum Besten gehört, das auf dem Markt zu finden ist (www.gugis-hoerbuecher.de). Die Liste liesse sich bis fast zur Unendlichkeit verlängern.

Diese Vielfalt in der Verlagslandschaft muss erhalten bleiben. Sie bewahrt davor, dass alles in einem Einheitsbrei versinkt und ist Garant dafür, dass die Bücherlandschaft vielfältig bleibt.

Noch gibt es wenige, die sich dessen bewusst sind und gezielt Bücher aus solchen Klein- Kleinst- und Nischenverlagen rezensieren. Hoffentlich kommt dieses Bewusstsein nicht erst, wenn es zu spät ist und Leserinnen und Leser nur noch aus den hunderttausender Auflagen der Buchkonzerne auswählen können.

Die Zeichen der Zeit erkannt hat der Internet-Shop www.luubooks.ch . Er bietet viele Bücher aus solchen Kleinverlagen an. Titel die sonst fast nicht auffindbar sind und somit einem breiten Publikum nicht zugänglich.

Ernst Imfeld, Verlags-Service


Pressemeldung vom 02.05.2007

Schweizer Bundesrat fegt Preisbindung vom Tisch
Wie der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) soeben meldet, hat der Schweizer Bundesrat die Ausnahmeregelung "aus übergeordneten Gründen im Sinne von Artikel 8 des Kartellgesetzes verweigert." Weltbild-Chef Carel Halff bedauert die Entscheidung.

Börsenverein hofft auf Buchpreisbindungsgesetz in der Schweiz
Börsenverein hofft auf Buchpreisbindungsgesetz in der Schweiz Mit Bedauern und Unverständnis reagiert der Börsenverein auf den Fall der Preisbindung für Bücher in der deutschsprachigen Schweiz. „Diese Entscheidung ist insbesonders kulturpolitisch ein falsches Signal“, sagt Vorsteher Gottfried Honnefelder.
Sonntag, 05. September 2010 794897 Zugriffe seit Dienstag, 15. Mai 2007
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